Dienstag, 16. März 2010

Stoppt Tierversuche mit Affen in Tübingen!

Anlässlich des Berichts in der neuen "Tierbefreiung" werde ich euch heute mit den Tierversuchen der Universität Tübingen vertraut machen.
Es gibt seit einiger Zeit eine Kampagen der Ärzte gegen Tierversuche e.V., gegen die Tierversuche der Uni mit Affen.

Zitat der Ärzte gegen Tierversuche:

"An drei Instituten in Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. In Berlin, München und Bremen wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt."

Diese drei Institute in Tübingen sind:

1)
Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen
2) Labor für Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen
und
3)
das Max-Planck-Institut (MPI) für Biologische Kybernetik in Tübingen

In den ersten beiden Einrichtungen wird das Zählvermögen von Rhesusaffen erforscht. Im Schädel der Tiere befindet sich ein Bohrloch. Über diesem Bohrloch werden eine Kammer für Elektroden und ein Metallbolzen auf dem Kopf implantiert. Die Tiere müssen in einem so genannten Primatenstuhl sitzen und das mehrere Stunden am Tag. In dem Stuhl müssen sie Punkte und Zahlen auf einem Bildschirm erkennen.
Den Kopf können die Affen nicht bewegen, da er mit dem Bolzen an ein Gestell geschraubt ist. Über die Elektroden werden Hirnströme gemessen.
Etwas schwer vorzustellen, aber ich möchte euch die Bilder doch gerne ersparen...

Die Affen müssen einen gedrückenten Hebel im richtigen Moment loslassen, dann bekommen sie über einen Schlauch einen Schluck Saft. Die Affen bekommen sonst nichts zu trinken. Sie werden künstlich durstig gehalten! Für das bisschen Saft tun die Affen alles, was von ihnen verlangt wird...oft müssen die Affen die Tortur mehrere Jahre über sich ergehen lassen.

Im MPI werden die Nervenaktivitäten im Gehirn von Affen bei Gedächtnisleistung oder bei der Betrachtung von Gesichtsausdrücken untersucht. Der Vorgang ist dabei der gleiche, wie oben beschrieben.

Und jetzt das wichtige: diese Versuche haben keinen wirklichen Nutzen!

Die Versuche sind für die Tiere qualvoll und für die Entwicklung von Medikamenten oder Therapien zu Erkrankungen des Menschen überhaupt nicht von Bedeutung.

"Erkenntnisse über die Vorgänge im Gehirn, während Affen zählen, Mengen abschätzen oder Bilder betrachten, braucht niemand. Es handelt sich um reine Grundlagenforschung. Die einzigen Nutznießer sind die Experimentatoren selbst, die sich mit einer langen Liste von Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften profilieren und Forschungsgelder einstreichen. Finanziert wird das alles durch öffentliche Gelder." (Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Und nun das, was mich in Schübe absoluter Weissglut bringen lässt:

Eine ethisch vertretbare Forschung am menschlichen Gehirn ist möglich. Gerade heute.
Moderne Technik ermöglicht es, das menschliche Gehirn bis in die kleinsten Details zu erforschen.

"Mit bildgebenden, tomographischen Verfahren kann die Verarbeitung von Nervenreizen im Gehirn von Freiwilligen untersucht werden. Diese Art der Forschung liefert relevante Daten, die menschlichen Patienten, die an Epilepsie, Alzheimer, Parkinson oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden, helfen können." (Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Es ist also wirklich wichtig, diese Versuche zu stoppen. Letztes Jahr gab es eine Demo im April und ich hoffe, dass es eine zweite geben wird! Viele Menschen waren dort und haben sich, trotz des schlechten Wetters, informiert und waren bestürzt. Jede Stimme zählt, egal ob Brief oder Unterschrift. Macht was, bewegt was, damit dieses Armutszeugnis der Wissenschaft bald Geschichte ist...



Die Ärzte gegen Tierversuche zur Kampagne





Die Isa meldet sich ab. Gibt schließlich noch einiges zu tun.




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